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Ein fairer Einkauf für fairen Genuss

Wir fühlen uns verantwortlich: für den guten und partnerschaftlichen Umgang mit Menschen und der Natur. Deswegen setzen wir uns unter der Initiative des Naturkost-Großhandel Weiling dafür ein, dass die Menschen, die unsere hochwertigen Bio-Produkte anbauen, hegen und pflegen auch etwas von ihrer Arbeit haben.

bioladen*fair bedeutet:
•    Ware aus biologischem Anbau
•    nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise
•    Zahlung fairer Mindestpreise
•    Einhaltung der UN-Charta für Menschenrechte
•    Direkter Handel und langfristige Handelsbeziehungen
•    Förderung ausgewählter gemeinnütziger Projekte in den Ursprungsländern
•    Transparenz für den Endverbraucher
•    Kontrolle der Projekte vor Ort
•    Dokumentation über den Verbleib des Geldes
•    100% der Gelder fließen in die Projektarbeit

Bei uns bekommen Sie nur Produkte von Herstellern, die ihre Fairantwortung tragen.

Folgende Projekte unterstützen wir:

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bioladen*fair-Bananen

Im Herzen der Karibik, in der Dominikanischen Republik, liegen die weltweit bedeutendsten Anbaugebiete für ökologische Bananen. Bananen lieben das feucht-warme Klima und gedeihen dort prächtig. Das Land hat neben Tourismus und Landwirtschaft wenig legale Einkommensquellen und gerade viele Kinder leben in ärmlichen Verhältnissen. Deshalb hat der Naturkost-Großhandel Weiling sich im September 2004 entschieden, Hilfe vor Ort durch ihren Partner Christoph F. Meier zu leisten. Seit September 2004 werden unter der Marke bioladen*fair biologische Bananen aus der Dominikanischen Republik in den Bioläden gehandelt.

Christoph F. Meier ist Demeter-Pionier und Gründer und Geschäftsführer von Horizontes Organicos. Er kümmert sich um den Anbau, die Ernte und den Export der Bananen der Sorte AAA Cavendish nach Europa. Horizontes Organicos wurde 1994 in Azua de Compostela von ihm gegründet. Von Anfang an wurden die Mitarbeiter in den Betrieb miteingebunden und auch beteiligt. 40% der Anteile an Horizontes Organicos befinden sich im Besitz der Mitarbeiter.
  
Das Waldorf-Kindergarten-Projekt
Schon 1994 stellten Sascha Hinkes und Dr. Peter Meyer vom Biogroßhandel Weiling bei einem Besuch vor Ort in Azua de Compostela fest, dass sowohl Christoph Meier als auch Weiling gleiche Interessen hatten: Nicht nur die Bananen sollen gut sein, auch den Menschen soll es gut gehen, trotz aller sozialen Schwierigkeiten. Gerade bei den ganz Kleinen ist das wichtig.

Und so wurde die Projektidee zur Betreibung eines Waldorfkindergartens auf der
Finca Girasol geboren. Nicht lange danach ging es los!

Vereinbart wurde, dass je Banane 1 Cent in das Projekt fließt. Mittlerweile gehen 24 Kinder in den Kindergarten. Und der Grundstein für einen neuen Kindergarten ist inzwischen auch schon gelegt. Sobald dieser fertig ist, können 48 Kinder täglich betreut werden.

Mit jeder verkauften Banane wird ein Beitrag geleistet.
  
Die PLAN-Projekte: gemeinsam mit PLAN in der Dominikanischen Republik
Zufriedene Gesichter gab es auf beiden Seiten, als zum 01.07.2007 ein fünfjähriger Kooperationsvertrag zwischen PLAN und dem Biogroßhändler Weiling unterzeichnet wurde.

Weiling spendet in dieser Zeit pro verkaufte „bioladen*fair“-Banane aus
Ecuador und der Dominikanischen Republik 1 Cent für Plan-Projekte in diesen
Ländern. Das Waldorf-Kindergarten-Projekt von Christoph Meier wird zusätzlich weiterhin sehr gut unterstützt.

In der Dominikanischen Republik, im Projektgebiet San Juan, werden in fünf Jahren insgesamt 900 Kleinkinder in Gemeindezentren gefördert werden. San Juan liegt im trockenen Landesinneren. Mangelnder Regen führt dort häufig zu Ernteausfällen. Schulen sind kaum vorhanden.

Gemeinsam mit PLAN in Ecuador
In der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil werden 200 Kinder im Armenviertel „Nueva Prosperina“ unterstützt. Hier sollen auch arbeitende Kinder Zugang zu Bildungseinrichtungen erhalten. Für sie wird es spezielles Lehr- und Lernmaterial geben. Über Kleinstkredite (sog. Mikrokredite) will PLAN den Eltern zudem neue Einkommensmöglichkeiten verschaffen, so dass die Kinder nicht mehr arbeiten müssen und sie zur Schule gehen können.